Unter 0732 / 601 201 steht Ihnen ein 24h Bereitschaftsdienst für Notfälle zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass sich unsere Praxis in Linz/OÖ befindet! An Wochenenden arbeiten wir mit dem tierärztlichen Notdienst der Stadt Linz zusammen.
Hier einige Beispiele für mögliche Notfälle:
Unfälle
Bei einem Autounfall oder Sturz ihres Tieres aus großer Höhe suchen Sie unbedingt einen Tierarzt auf, selbst wenn Ihr Tier im ersten Moment keine äußeren Anzeichen einer Verletzung aufweist. Innere Verletzungen (Milzriss, Zwerchfellruptur,...) oder Schock können auch erst nach Stunden lebensbedrohlich für Ihr Tier werden.
Aufgeblähter Bauch
Wenn Ihr Hund plötzlich hinter dem Rippenbogen aufgebläht ist, zu erbrechen versucht aber nur Schleim hervorbringt, dann muss an eine Magendrehung gedacht werden. Diese vornehmlich bei großen Hunden auftretende Erkrankung führt je nach Grad innerhalb von Stunden zum Schocktod. Bei solchen Symptomen müssen Sie sofort zu jeder Tages- und Nachtzeit zum Tierarzt!
Erbrechen oder Durchfall
Viele Krankheiten sind von Erbrechen oder Durchfall begleitet. Wenn sich diese Symptome wiederholen oder das Tier matt oder apathisch ist, so sollte genauso wie bei Appetitlosigkeit ein Tierarzt aufgesucht werden.
Bisswunden
Bisswunden, welche die Haut durchdringen müssen tierärztlich versorgt werden. Nicht versorgte Raufverletzungen können zu eitrigen Abszessen führen.
Atemnot
Häufiges Husten oder Hecheln von Tieren kann auch ohne vorhergehendes Trauma ein Hinweis auf Herzkreislauferkrankungen sein, der durch einen Tierarzt abgeklärt werden muss.
Lahmheit
Ein plötzliches Hinken oder das Nicht-Belasten einer Extremität, die auch nach 2 Stunden nicht nachlassen, müssen umgehend tierärztlich kontrolliert werden.
HarnabsatzBeschwerden
Sollte Ihr Tier längere Zeit keinen Harn absetzen, oder dies erfolglos versuchen, so können Blasensteine oder Harngrieß die Ursache sein. Derartige Symptome können innerhalb von Stunden zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen.
Vergiftung
Wenn Ihr Tier Gift aufgenommen hat, suchen Sie sofort einen Tierarzt auf! Nehmen Sie, so vorhanden, den Beipacktext oder die Verpackung mit. Jeder Hinweis kann lebensrettend sein.
Gehunfähigkeit, Bewusstseinsstörungen, Krampfanfälle, etc.
Diese Symptome treten häufig bei Nerven- und Gehirnkrankheiten (Epilepsie, Bandscheibenleiden, ...) auf und machen eine tierärztlichen Behandlung dringend erforderlich.
Augenveränderungen
Tränenausfluss, zugekniffene oder verklebte Augenlider können die Folge von Verletzungen oder Entzündungen sein. Derartige Symptome müssen schnell behandelt werden, da sie sich in kurzer Zeit verschlechtern und die Erblindung zur Folge haben können.
Verbrennungen, Hitzschlag
Sofortiges Kühlen mit Wasser oder kalte Umschläge können lebensrettend sein. Ist das Tier bei Bewusstsein, sollte kühles Trinkwasser angeboten werden. Ein Tierarzt muss so schnell wie möglich konsultiert werden!